Rundum die App

Maximilian Schmid: Der Traum vom eigenen Produkt

PLANFREDs Geschäftsführer über die Motivation, die es stetig braucht, um sein eigenes Produkt zu realisieren und zu verbessern.

Maximilian Schmid im rosa Pullover sitzt lächelnd auf einem Hocker, umgeben von Papierrollen und Planen im Fotostudio

Maximilian Schmid ist einer der vier Gründer von PLANFRED. Er beschäftigt sich leidenschaftlich mit der Weiterentwicklung des Produkts und ist überzeugt, dass ein gut gemachtes Tool das Leben um ein ganz schönes Stück erleichtert.

Dass er auf der technischen Schiene unterwegs ist, war nicht immer so. Ursprünglich hat der Oberösterreicher Mediendesign studiert. Aus persönlichem Interesse ging er aber immer mehr in Richtung technische Entwicklung: Es reiche nicht aus, etwas nur zu gestalten, sondern man müsse es auch zum Funktionieren bringen, erklärt er. „Ideen, die funktionieren“, ein Motto, das bei seinem Start in die Selbstständigkeit entstanden ist und bis heute besteht.

Die Werbeagentur, die er zusammen mit PLANFRED-Gesellschafter Bernd gegründet hat, lief gut. Trotzdem war da der Wunsch, ein eigenes Produkt zu entwickeln und nicht nur Projekte für andere zu machen. „Der Reiz beim eigenen Produkt ist der, dass man es viel extremer verfeinern und optimieren kann, als man das für einen Kunden machen kann. Es gibt einfach keine Restriktionen von Zeit und Budget.“

Nach einigen Überlegungen mit seinen heutigen Mitgründern hat sich herausgestellt, dass die Kommunikation in der Baubranche nicht die optimalen Lösungen für ihre Probleme eingesetzt hat. PLANFRED ward geboren und seitdem ständig verbessert.

Der studierte Softwareentwickler leistet seinen Beitrag dazu, indem er sich mit den einzelnen Komponenten der Software beschäftigt und sich anschaut, wie diese zusammenspielen. Ein großer Teil davon ist auch Recherche. Er muss technische Neuheiten am Schirm haben und sich überlegen, ob und wie sie für PLANFRED-Nutzende vorteilhaft sein können.

Als Mensch, der im Berufsalltag viel mit den unterschiedlichsten Apps und Werkzeugen arbeiten muss, freue man sich natürlich immer, wenn man ein tolles Tool findet, das einem das Ganze erleichtert. Und genau das motiviere ihn. Er will die optimale Lösung für andere bieten. Sowohl technisch und gestalterisch als auch preislich. „Da sind wir schon auch bisschen idealistisch“, bestätigt der Unternehmer schmunzelnd.

Um diesen Anspruch aufrechtzuerhalten, brauche es aber auch eine gewisse Einstellung. Es müsse Spaß machen, nach neuen Wegen und Lösungen zu suchen. Das gelte für ihn selbst, aber auch für die Mitarbeitenden. „Die Technologie entwickelt sich ständig weiter und wenn man nicht motiviert und neugierig bleibt, dann kann man nicht mithalten“, betont der zweifache Familienvater.

Umso schöner, wenn man spürt, dass sich die investierte Arbeit gelohnt hat. Ein Moment war für Maximilian dabei besonders einprägsam. Der Tag, an dem er zusammen mit den anderen Gründer*innen zum ersten Mal PLANFRED vor Architekt*innen und Leuten aus der Branche präsentiert hat. „Das war am Flugfeld Aspern auf einer riesigen Baustelle“, erinnert er sich. Es sei ein echtes Highlight gewesen, als die Rückmeldungen genau ihre ursprüngliche Intention widergespiegelt haben. Ein Produkt zu schaffen, das den Menschen in der Branche helfen wird.

Dieses Produkt wird von Maximilian und seinem Team kontinuierlich verfeinert. Die Energie zum Weiterentwickeln zieht der Oberösterreicher oft aus seiner Nebentätigkeit: dem Mähdreschen. Zusammen mit seinem Bruder führt er das Lohndruschunternehmen seiner Eltern weiter. Diese Arbeit ist für ihn auch eine Art Hobby und der perfekte Ausgleich zur Arbeit am Computer. Das gleichmäßige Dröhnen der Maschine, vor ihm nichts außer Feldern und hinter ihm die letzten Sonnenstrahlen des Tages, hätten eine meditative Wirkung auf ihn. Außerdem gibt ihm die Arbeit auch wertvolle Erkenntnisse für das Leben mit: „Man taucht in eine ganz andere Arbeitswelt ein. Weil die Landwirte ganz anders arbeiten und denken. Und so habe ich extrem viel gelernt, was effizientes, organisiertes Arbeiten angeht, sowohl von meinen Eltern als auch der Branche“, erzählt Maximilian.

Die Kombi aus Kreativität, technischem Verständnis und der richtigen Arbeitseinstellung, die er als geschäftsführender Gesellschafter mitbringt, trägt zum Erfolg von PLANFRED bei und sorgt für sichtbare und unsichtbare Verbesserungen des Projektraums.

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