Team-Ausflug mit Hindernis
Unser PLANFRED-Team war zwei Tage lang in der Wachau mit dem Rad unterwegs. Dann ging es plötzlich nicht mehr weiter.
Planung ist nicht alles
Schon Wochen im Voraus haben wir die Route geplant. Planung und Organisation sind schließlich unsere Spezialität. Wann wir wo sein sollen, wo wir einkehren, wo wir die Räder ausleihen. Auf dem Papier war der Tag lückenlos.
An einem sonnigen, warmen Septembertag radelten wir von Melk Richtung Spitz an der Donau. Die Stimmung war super, die Gespräche auch, die Strecke angenehm zu fahren.
Dann standen wir vor zwei Schildern am Donauufer. „Niederwasser.“ „Rollfähre eingestellt.“
Zuerst war mal kurz Stille. Dann kam die Frage, die in solchen Momenten immer kommt: „Und jetzt?“
Auf der Website stand nichts davon. Der Radverleih hatte am Morgen kein Wort gesagt. Beim zuständigen Amt hob niemand mehr ab. Die Fähre fuhr nicht, und daran änderte auch die sorgfältigste Planung nichts. Wir mussten umplanen.
Fast wie auf der Baustelle
Viele von uns hat das an den Projektalltag erinnert. Man kann noch so gut planen, am Ende passiert etwas Unvorhergesehenes. PLANFRED sorgt dafür, dass Pläne und Aufgaben sauber dokumentiert sind und alle mit dem aktuellen Planstand arbeiten. Das ist die Grundlage.
Gespräche ersetzen kann die Software aber nicht. Wenn der Lieferant ausfällt, der Baugrund anders ist als erwartet oder die Behörde nicht abhebt, hilft kein Programm weiter, sondern ein Anruf, ein Termin vor Ort, eine klare Absprache. Der Projektraum sorgt dafür, dass alle vom gleichen Stand ausgehen, wenn sie miteinander reden, und dass das Besprochene danach festgehalten ist. Am Ende zählen aber die Menschen.
Wieder auf den Sattel
Bei uns war das nicht anders. Gleich neben dem Fährübergang haben wir gemeinsam eine neue Route überlegt und entschieden, wie es weitergeht. Am Ende wurde es ein wunderschöner Herbstausflug. Der Ausblick von der Burgruine in Dürnstein war fantastisch, und in der Nacht leuchteten unzählige Sterne. Am zweiten Tag radelten wir von Spitz weiter nach Krems, immer an der Donau entlang.
Das Beste daran: Wir hatten Zeit zum Reden. „Durchs Reden kuman die Leit zam“, wie man so schön sagt, und das stimmt. Im Büroalltag zwischen Support-Tickets und Feature-Plänen ist dafür oft zu wenig Platz. In diesen zwei Tagen in Niederösterreich haben wir über alles gesprochen. Wie es uns geht, was wir gerne machen, worauf wir uns freuen, aber auch darüber, was uns gerade richtig nervt. Und Sport haben wir nebenbei auch gemacht, ein win-win.
Den nächsten Ausflug planen wir wieder genau. Wenn trotzdem etwas anders läuft, meistern wir das als Team. Die nötige Übung haben wir ja jetzt.